Fotos von der Hamburger Speicherstadt, HafenCity und dem Hafen

Veröffentlicht in Norddeutschland von Oli Saturday January 5, 2008

Die Speicherstadt in HamburgAm 2.1.2008 haben Sebi und ich mal wieder Wind und Wetter getrotzt und sind auf Fototour gegangen. Diesesmal fanden wir unsere Motive in der Hamburger Speicherstadt nebst HafenCity, dem Hafen in Höhe des Fischmarkts und dem Freihafen.

Trotz zeitweisem Hagel, Schnee und der Eiseskälte, sowie den damit ursächlich in Zusammenhang stehenden abgefrorenden Gliedmassen, haben wir ein paar verwertbare Fotos geschossen.

Für mich war das Voranschreiten des Bauvorhabens “HafenCity” besonders interessant, da ich aufgrund meiner Auslandsaufenthalte dieses Projekt nur in den Medien verfolgt habe. Aber auch in der alten Speicherstadt hat sich viel getan; im Gegensatz zu meinen Besuchen in der Speicherstadt als Jugendliche hat sich das Viertel von einer urigenNeubauten in der Hafen City hinter der alten Speicherstadt, etwas maroden und bis auf alteingesessene Händler eher einsamen Gegend in ein touristisch voll erschlossenes Insider- und Szenegebiet gewandelt. Theater, Museen, Ausstellungen, Verlage und grosse Bürogebäude wie das “Hanseatic Trade Center” ziehen Menschenmassen an, Parkplätze findet man nur in den grossen und entsprechend teuren Parkhäusern. Die HafenCity als Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt wird die heutige Hamburger Innenstadt in ca. 20 Jahren um 40 Prozent erweitern liest man auf der offiziellen Informationsseite Hafencity.com. 5.500 Wohnungen für 12.000 Einwohner sowie 40.000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen, schon dieses Jahr wird die HafenCity ihren offiziellen Titel als vollwertiger Hamburger Stadtteil tragen dürfen. Die Entwicklung ist rasant und soll eine Vorbildfunktion für die “europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts” sein. Ich als Hamburgerin bin schon ein wenig stolz auf dieses Projekt und vor allem gespannt, wie es sich und Hamburg verändert.

Die Kaffeerösterei in der Speicherstadt Zum Einkehren bietet sich wohl zu jeder Jahreszeit, zum Aufwärmen im Winter aber besonders, die vom Gault Millau empfohlene, ebenfalls in der historischen Speicherstadt gelegene Kaffeerösterei an.  Zwischen Röstanlagen, Fabrikladen, Kaffeesäcken aus Übersee und Mühlen findet sich das 250 m² grosse Café, zur Wasserseite haben die Tische natürlich Blick auf den Fleet inklusive. Empfehlenswert befanden wir nicht nur die sorgfältig zubereiteten Kaffees, sondern auch die im Hause selbstgebackenen Kuchen. Interessante Informationen über die Kaffeerösterei, ein Kaffeelexicon und einen Online-Shop findet man auf der Homepage der Kaffeerösterei in der Speicherstadt.

Dockland in Hamburg von Hadi TeheraniNach dieser exquisiten kulinarischen Erfahrung führte uns unser Weg vorbei an den Landungsbrücken und durch die Hafenstrasse zum Fährterminal.
Dort wo früher die Englandfähre abgelegt hat, wurde mitten in der Elbe das vom Hamburger Star-Architekten Hadi Teherani entworfene “Dockland” gebaut.
Dieser Glaspalast in Form eines Schiffes ist Nachts hell erleuchtet und bietet ein aussergewöhnliches Fotomotiv. Die versetzten und beleuchteten Etagen bilden eine Leiter in den Hamburger Nachthimmel; die Treppen kann man auch real begehen, von der Plattform hat man einen exzellten Blick über den Hafen und auf das Containerterminal Waltershof sowie die blauen “Eier” vom Hauptklärwerk.
Vorplatz des Veranstaltungszeltes vom Musical König der Löwen

Weiter ging es in den Freihafen und zum Hafentheater Hamburg wo das Broadwaymusical “König der Löwen” stattfindet.
Nach dieser Art von Entertainment stand uns allerdings nicht der Sinn, stattdessen fotografierten wir das Panorama der beleuchteten City von einem Plateau gegenüber den Landungsbrücken, zwischen Fährkanal und Hafentheater aus.

Ausgehungert und durchgefroren machten wir uns durch den alten Elbtunnel auf den Weg zurück in die Stadt wo wir im Restaurant “Tibet” einkehrten. Hier werden in gemütlicher und herzlicher Atmosphäre Gerichte aus den Himalaya-Regionen Tibet, Nepal und Indien frisch zubereitet. Wer die Möglichkeit hat eines der beiden Tibet-Restaurants der Betreiber Phupu und Palden in Hamburg zu besuchen, hat meine Empfehlung. Die von mir getesteten Gerichte waren wirklich aussergewöhnlich und lecker obwohl ich die in der tibetischen Küche verwandten Gewürze zum Teil recht gewöhnungsbedürftig empfand. Leider konnte mir der Chef des Hauses die Namen der Gewürze nicht ins deutsche übersetzen.

Die von mir veröffentlichten Fotos finden sich wie immer unter ebmoli.com/hamburg

Schmetterlingsgärten in Norddeutschland

Veröffentlicht in Norddeutschland von Oli Sunday December 23, 2007

In Schleswig-Holstein befindet sich seit 2002 der mit 10000 m² Fläche und 200 Bäumen und Sträuchern, 3500 Blütenstauden und 10 000 Schmetterlingsblumen größte Freiluft-Schmetterlingsgarten Norddeutschlands im ErlebnisWald Trappenkamp, initiiert von der Fielmann AG, die für ihren Einsatz im Umweltschutz bekannt ist.
Bedrohte Schmetterlingsarten finden auf Streuobstwiesen, in Staudenrabatten, in Fruchthecken und in Kräuterbeeten die Nahrung und den Lebensraum, der ihnen andernorts immer mehr entzogen wird.
Der Besucher kann sich ausserdem Informationen und Anregungen darüber holen, wie man Schmetterlingen in seinem eigenen Garten Schutzzonen einrichten und einen Lebensraum schaffen kann. Alleine durch die Wahl der richtigen Pflanzen kann man Schmetterlinge anlocken - die meisten Pflanzen, die der Schmetterling für seine Existenz benötigt, wie zum Beispiel Brennnessel und Schöllkraut, werden heute als Unkraut angesehen und aus Gärten entfernt. Das traurige Fazit ist, dass von den 885 ehemals in Schleswig-Holstein heimischen Arten 66 als ausgestorben oder verschollen gelten.

Auf der Informationsseite des Schmetterlingsgarten Trappenkamp findet sich ausserdem folgende interessante Information:

Der Name (Schmetterling) lässt sich von »Schmetten« oder»Schmant«, niederdeutsch bzw. österreichisch für Sahne, ableiten und geht, ebenso wie das englische »Butterfly«, auf die Sage zurück, diese Tiere würden Milch, Schmant oder Butter saugen.


Der “Garten der Schmetterlinge” in Friedrichsruh im Sachsenwald ist der älteste Schmetterlingsgarten in Deutschland. Seit mehr als 20 Jahren fliegen in Friedrichsruh die Schmetterlinge der Fürstin Elisabeth von Bismarck. Ausser dem schönen Schmetterlingsgarten mit Koiteich findet der Besucher noch einen “singenden Wassergarten”, ein Tropenhaus, ein Bambushaus und einen Rosengarten mit Libellenteich. Besonders eindrucksvoll fand ich die Koiteiche mit sehr grossen Kois in den verschiedensten Farben. Eine Auswahl an Fotos aus dem “Garten der Schmetterlinge” im Bismarck’schen Sachsenwald aus dem Sommer 2007 gibt es hier im Blog, die komplette Fotogalerie mit Fotos aus dem Bambushaus, den Kois und Schmetterlingen hier.

Japanischer TeichJapanischer Bambusgarten in HamburgKois im TeichJapanischer Bambusgarten in HamburgSchwarz-blauer SchmetterlingGrün-brauner Schmetterling

Ratatouille à la Oli

Veröffentlicht in Essen und trinken von Oli Saturday December 22, 2007

RatatouilleSicherlich gibt es Ratatouillerezepte, die sich mehr an das Original halten als dieses - aber dieses schmeckt mir nun mal. :-P

Zutaten für 2 Personen:

1 Aubergine
1-2 Zucchini
3 Tomaten
2 Schoten rote Paprika
1 Schote Chili
2 Karotten
1 kleine Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
10 Blätter Basilikum
2 Esslöffel frische Oreganoblätter
1 TL Majoran
1 kleine Dose Tomatenmark
eine Handvoll Speck
100ml Wasser
Olivenöl

 Zubereitung des Ratatouille:

In einen grossen Topf Olivenöl, Speck und die gehackte Zwiebel geben.
Das Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden und in dem Topf schichten. Alles anbraten und danach mit dem Wasser ablöschen, Majoran, Tomatenmark, gehackten Knoblauch zugeben und schmoren. Einige Menschen empfinden den Geschmack als angenehmer, wenn die Auberginen seperat von dem restlichen Gemüse angebraten werden, das teste jeder selber.

Am Ende der Garzeit gebe ich die grob geschnitten Blätter von Basilikum und Oregano zu.

Man kann Ratatouille prima mit Baguette essen, ich bevorzuge eine nicht zu feine Reissorte.

Mozzarellasalat

Veröffentlicht in Essen und trinken von Oli Friday December 21, 2007

Mozzarellasalat 

Zutaten:

zwei Kugeln Mozzarella
250g Pflaumentomaten
10 Blätter Basilikum
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Tomaten waschen und in der Mitte durchschneiden, den Mozzarella in ähnlich grosse Stücke schneiden, Basilikumblätter säubern und grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben, salzen, etwas Pfeffer zugeben und mit Olivenöl übergiessen, dazu passt frisches Baguette.

Fussili in Verde, besser wäre Farfalle in Verde

Veröffentlicht in Essen und trinken von Oli Thursday December 20, 2007

Fussili in VerdeFarfalle in Verde ist ein sehr schlichtes und einfaches aber durchaus leckeres Gericht, was ich beim Italiener um die Ecke abgeguckt habe.
Das ich in diesem Fall Fussili in Verde zubereitet habe, lag schlicht an mangelnder Vorratshaltung, besser passen tatsächlich, wie im Originalrezept, Farfalle.

Als Vorspeise passt ein Mozzarellasalat dazu.

Man braucht folgende Zutaten:

500g Farfalle
1 Broccoli
3-5 Knoblauchzehen
Olivenöl

Zubereitung:

Broccoli waschen und in mundgerechte Stücke schneiden, in etwas Salzwasser dünsten. Farfalle in Salzwasser al dente kochen. Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Etwa 5 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne (nicht zu stark) erhitzen und die Knoblauchwürfel darin vorsichtig braten, sodass sie goldgelb, aber nicht kross werden.

Broccoli aus dem Topf nehmen wenn er bissfest gegart ist und abtropfen lassen. Nudeln abgiessen, mit dem Broccoli in eine Schüssel geben und mit dem heissen Olivenöl und Knoblauch aus der Pfanne übergiessen. Alles vermengen und servieren.

©ebmoli

Nebensächlichkeiten